Präsentationssoftware für Ehrenamtliche ohne hauptamtliches Technikteam

Präsentationssoftware für Ehrenamtliche muss für alle funktionieren, die am Sonntag tatsächlich da sind, nicht nur für die eine Person, die sie ursprünglich eingerichtet hat. Das heißt konkret: kein Lizenzschlüssel, den erst jemand suchen muss, keine Installation, die vor Türöffnung Probleme macht, eine Live-Ansicht, die auch jemand zum ersten Mal sofort versteht, und die Möglichkeit, die Folien unter der Woche gemeinsam im Team vorzubereiten, statt sie einer einzigen Person am Samstagabend allein zu überlassen.

Die meisten Gemeinden haben kein eigenes Medienteam, sondern vier oder fünf Leute, die sich an den Bildschirmen abwechseln, keiner davon hauptberuflich, alle mit unterschiedlicher Technikerfahrung. Genau diese Realität, nicht die Funktionsliste auf der Startseite eines Anbieters, sollte entscheiden, welche Präsentationssoftware Ihre Gemeinde tatsächlich nutzt.

Das eigentliche Problem: An der Technik stehen Ehrenamtliche, kein festes Personal

Viel kirchliche Präsentationssoftware ist so gebaut, als gäbe es für sie eine feste Stelle im Medienteam, jemanden, der Updates einspielt, die Lizenz auf drei Rechnern verwaltet, die Ordnerstruktur der Mediathek pflegt und neue Leute von Grund auf einarbeitet. In einer ehrenamtlich geführten Gemeinde gibt es diese Stelle nicht, oder es gibt sie achtzehn Monate lang, bis sich das Leben ändert und jemand anderes ins kalte Wasser springen muss.

Daraus entstehen immer wieder dieselben Probleme.

  • Ständig wechselnde Besetzung an der Technik. Wer diese Woche die Folien fährt, ist womöglich nicht dieselbe Person wie letzte Woche. Routine baut sich nicht so auf wie bei einer bezahlten Stelle.
  • Unterschiedliches Können. In Ihrem Team sitzen vielleicht eine pensionierte Lehrerin, ein Sechzehnjähriger und jemand, dem schon mulmig wird, wenn er vor der ganzen Gemeinde „den Computer“ anfassen soll.
  • Kein festes Medienpersonal. Niemand wird dafür bezahlt, die Liederdatenbank zu pflegen, Formatierungsfehler zu beheben oder die Software aktuell zu halten. Sie muss fast wartungsfrei sein, sonst wird sie irgendwann einfach nicht mehr gepflegt.
  • Häufiger Wechsel im Team. Ehrenamtliche ziehen um, bekommen Kinder, wechseln den Job oder verlieren einfach die Lust an einer Aufgabe, bei der sie sich nie ganz sicher gefühlt haben. Was auch immer Sie einsetzen, es muss überstehen, alle ein bis zwei Jahre an jemand Neues übergeben zu werden.

Geht Ihre Software von einer festen, gut eingearbeiteten Einzelperson aus, lässt sie Sie im denkbar ungünstigsten Moment im Stich, mitten im Gottesdienst, mit jemand Neuem an der Technik.

Was „ehrenamtsfreundlich“ in der Praxis wirklich bedeutet

In einer Anzeige steht schnell „einfach zu bedienen“. Woran sich dieser Anspruch an einem Sonntagmorgen mit einer nervösen Ehrenamtlichen an der Technik messen lassen muss, sieht so aus.

Eine flache Lernkurve

Wer neu dazukommt, sollte sich hinsetzen können, auf den Bildschirm schauen und innerhalb weniger Minuten ungefähr verstehen, was zu tun ist, ohne ein Handbuch zu brauchen. Dafür braucht es eine Live-Ansicht mit großen, eindeutigen Blöcken für Lieder und Folien, eine klare Anzeige, was gerade läuft, und keine versteckten Menüs, die sich jemand mitten im Gottesdienst merken muss.

Kein Lizenzschlüssel und keine Installationshürde für neue Leute

Wenn jemand Neues erst Desktop-Software installieren, einen freien Lizenzplatz finden oder herausfinden muss, warum die Aktivierung auf dem eigenen Laptop nicht klappt, steht schon vor dem ersten Dienst eine Hürde im Weg. Im Browser entfällt dieser Schritt vollständig. Wer neu dazukommt, meldet sich mit einem Konto an und sieht genau dasselbe wie alle anderen im Team, ohne Installation, ohne Versionsunterschiede zwischen einem Laptop und dem nächsten, ohne Lizenz pro Platz.

Gemeinsame Vorbereitung statt einer Person, die alles allein trägt

In vielen Gemeinden baut ein einziger, längst erschöpfter Ehrenamtlicher den kompletten Foliensatz der Woche allein, meist spät am Samstagabend. Software, mit der das Team die Folien unter der Woche gemeinsam vorbereiten kann, verteilt diese Last und fängt Fehler ab, bevor der Sonntag kommt: eine Person trägt die Bibelstellen der Predigt ein, eine andere bestätigt die Liedreihenfolge, eine dritte prüft die Ankündigungsfolien noch einmal, und mehr als ein Augenpaar sieht den Foliensatz, bevor er live geht.

Eine einfache, klare Live-Ansicht für alle, die sie bedienen

Während des eigentlichen Gottesdienstes besteht die Aufgabe an der Technik darin, mit der Person mitzuhalten, die den Lobpreis leitet und dabei einen Refrain wiederholt, eine Strophe überspringt oder spontan die Tonart wechselt. Ist die Live-Ansicht überladen oder verlangt sie auswendig gelernte Tastenkombinationen, kommt jemand beim ersten Dienst genau dann ins Stocken, wenn es darauf ankommt. Ein klares, eindeutiges Layout mit „nächste Folie, aktuelle Folie, zu einem Lied springen“ sorgt dafür, dass der Gottesdienst nicht ins Stocken gerät, selbst wenn die Person am Platz das noch nie zuvor gemacht hat.

Gute Voreinstellungen, die Fehler auf dem Bildschirm verhindern

Liedtexte werden automatisch formatiert, Strophen- und Refrainwechsel sitzen richtig, ohne dass jemand von Hand nacharbeitet. Die Liederdatenbank ist durchsuchbar, also tippt niemand ein bekanntes Lobpreislied Wort für Wort aus dem Gedächtnis ab. Dazu sinnvolle Folienvorlagen. Zusammen nehmen diese drei Dinge einer Ehrenamtlichen viele kleine Entscheidungen ab, die live richtig getroffen werden müssten. Je weniger im Moment selbst entschieden werden muss, desto weniger Tippfehler, fehlende Verse und unangenehme schwarze Bildschirme landen vor der versammelten Gemeinde.

Neue Ehrenamtliche in einer Woche einarbeiten

Ein einfacher Ablauf bringt eine ganz neue Person an der Technik ohne Schulung von null zu einem sicheren ersten Dienst.

  • Tag 1. Konto und ein erster Blick. Schicken Sie einen Anmeldelink. Keine Installation, kein Download. Lassen Sie die Person ohne Druck selbst durch die Liederdatenbank und den Ablaufplan eines vergangenen Sonntags klicken.
  • Tag 2 bis 3. Bei der Vorbereitung dabei sein. Lassen Sie die Person zuschauen, persönlich oder aus der Ferne, während die Folien der Woche gemeinsam entstehen. Dabei sieht sie, wie Lieder in die Liedliste kommen und wie Ankündigungsfolien formatiert werden.
  • Tag 4. Einen Abschnitt selbst bauen. Geben Sie einen unkritischen Teil des Foliensatzes ab, etwa die Ankündigungen oder ein Lied, und lassen Sie vor Sonntag jemanden gegenlesen.
  • Tag 5. Ein Probedurchlauf. Fünfzehn Minuten vor oder nach einem Termin unter der Woche gehen Sie gemeinsam die Live-Ansicht durch, wie man zu einem Lied springt, wie man aufholt, wenn die Lobpreisleitung vorspringt, und wo die Bibelstellen liegen.
  • Sonntag. Bedienung mit Sicherheitsnetz. Die Person fährt am Sonntag die Anzeige für den echten Gottesdienst, während jemand Erfahrenes in der Nähe ist, aber nicht direkt daneben steht, falls doch etwas Unerwartetes passiert.
  • Die folgende Woche. Allein. Die Person gehört jetzt fest zum Dienstplan, und der ganze Ablauf ist bereit, sich mit der nächsten neuen Person zu wiederholen.

In dieser Woche war weder eine Installation noch eine Lizenzübertragung noch ein Handbuch nötig. Was noch fehlt, ist also nur Selbstvertrauen, und das wächst mit einer klaren Live-Ansicht und einer Woche zum Hineinwachsen.

Warum browserbasierte Software besser zu einem ehrenamtlichen Technikteam passt

Desktop-Präsentationssoftware, gebunden an einen einzelnen Rechner oder eine bezahlte Lizenz pro Platz, führt still und leise wieder dahin, dass alles an einer Person hängt, genau dem, dem Sie eigentlich entkommen wollten. Ist die Software nur auf dem Gemeinde-Laptop installiert und lizenziert, kann auch nur die Person mit diesem Laptop Folien vorbereiten, wodurch automatisch wieder alles bei einer einzigen Person landet, selbst wenn das nie die Absicht war.

Im Browser stellt sich das Problem gar nicht erst. Jede Ehrenamtliche meldet sich auf jedem Gerät mit demselben Konto an und sieht dieselbe Liederdatenbank und dieselbe Live-Ansicht. Vor dem ersten Sonntag einer neuen Person gibt es nichts zu installieren, und beim Wechsel auf einen neuen Laptop oder ein geliehenes Gemeinde-Tablet nichts neu aufzuspielen. Das ist keine Nebensächlichkeit, sondern entscheidet für ein ehrenamtlich geführtes Team mit hohem Wechsel darüber, ob die Präsentationssoftware in zwei Jahren noch reibungslos läuft oder ob sie dann „das Ding ist, das nur noch Thomas bedienen kann“ wird.

Ekklis Präsentationssystem ist genau aus diesem Grund browserbasiert gebaut. Ihr Team meldet sich an, bereitet unter der Woche gemeinsam vor und fährt am Sonntag die Anzeige, ganz ohne Installation und ohne Lizenz pro Platz, mit einer Liederdatenbank voller automatisch formatierter Liedtexte, sodass niemand beim ersten Mal einen Foliensatz von Grund auf formatieren muss.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist die einfachste Präsentationssoftware für ein ehrenamtliches Team?

Am einfachsten sind Lösungen, die browserbasiert sind, keine Installation brauchen und eine schlichte Live-Ansicht mit großen, klar beschrifteten Feldern für Lieder und Folien bieten, statt dichter Menüs oder Tastenkombinationen, die sich jemand beim ersten Mal merken müsste.

Brauchen Ehrenamtliche eine Schulung, um Präsentationssoftware zu bedienen?

Keine ausführliche. Bei Software, die für Ehrenamtliche gebaut ist, reicht es meist, einmal bei der Vorbereitung einer Woche dabei zu sein und einen Probedurchlauf an der Live-Ansicht zu machen. Dann kommt jemand auch beim ersten Dienst gut zurecht.

Kann mehr als eine Ehrenamtliche die Folien unter der Woche vorbereiten?

Ja, wenn die Software dafür gebaut ist. Software, die in der Cloud läuft, lässt mehrere Ehrenamtliche zu unterschiedlichen Zeiten von ihrem eigenen Gerät aus Lieder ergänzen, den Ablauf bestätigen und Ankündigungsfolien prüfen, anstatt alles an einer Person hängen zu lassen.

Muss eine neue Ehrenamtliche etwas installieren, um die Bildschirme zu bedienen?

Bei browserbasierter Präsentationssoftware nein. Wer neu dazukommt, meldet sich mit einem Konto auf irgendeinem Gerät an, das gerade da ist, einem Laptop, einem Tablet, sogar einem geliehenen Rechner, und sieht genau dasselbe wie alle anderen im Team, ohne etwas herunterzuladen oder zu lizenzieren.

Welche Funktionen verringern tatsächlich Fehler während eines Live-Gottesdienstes?

Automatisch formatierte Liedtexte, eine durchsuchbare Liederdatenbank, damit niemand Lieder aus dem Gedächtnis abtippt, und eine übersichtliche Live-Ansicht, die genau zeigt, was gerade auf dem Bildschirm läuft, verringern zusammen die Zahl der Entscheidungen im Sekundentakt, die eine Ehrenamtliche live vor der versammelten Gemeinde richtig treffen muss.

Reicht kostenlose Präsentationssoftware für ein ehrenamtliches Team?

Das kann sie, wenn eine echte Liederdatenbank, automatische Formatierung und eine wirklich einfache Live-Ansicht dazugehören statt einer abgespeckten Testversion. Ekklis kostenlose Testphase umfasst die vollständige Präsentation im Gottesdienst für bis zu 50 Personen, sechs Monate lang, ohne Kreditkarte, dazu Dienstplan und Einsatzplanung für dasselbe ehrenamtliche Team.

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